
Finanz- und Kommunalwirtschaft
Kommunale Betriebe und Unternehmen / Eigenbetriebe
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Stellvertretende Leitung des Arbeitskreises Beteiligungsmanagement des Deutschen Städtetags
Neben der Vermittlung der entsprechenden kommunalrechtlichen Grundlagen sowie einem Überblick über die Entscheidungskriterien für eine geeignete Rechtsform werden die Grundlagen und Schwerpunkte einer aktiven Beteiligungsverwaltung angesprochen. Darüber hinaus werden praktische Tipps für die tägliche Arbeit im Beteiligungsmanagement gegeben.
Im Seminar wird baden-württembergisches Landesrecht behandelt. Die Unterschiede zu anderen Bundesländern sind jedoch unerheblich. Teilnehmende aus anderen Bundesländern sind also willkommen, auf etwaige rechtliche Spezifika anderer Bundesländer wird allerdings nicht gesondert eingegangen.
Beteiligungsmanagement - Grundlagen
Dozentin
Dipl.-Betriebswirtin Barbara Stahl-Polziehn
Leiterin der Beteiligungsverwaltung Landeshauptstadt Stuttgart, Stellvertretende Leitung des Arbeitskreises Beteiligungsmanagement des Deutschen Städtetags
Inhalte
Viele Gemeinden und Landkreise haben Aufgaben in öffentliche und private Rechtsformen ausgelagert. Durch die Auslagerung in private Rechtsformen werden wichtige Entscheidungen dann von den Gesellschaftsorganen getroffen, in denen die Kommunalinteressen durch die entsandten Vertreter in den Grenzen des Gesellschaftsrechts nur noch mittelbar wahrgenommen werden können. Wegen der weiter bestehenden Aufgabenverantwortung haben aber die beteiligten Kommunen die Unternehmensziele selbst festzulegen und deren Einhaltung zu überwachen. Deshalb hat die sogenannte Beteiligungsverwaltung oder das Beteiligungsmanagement der Kommune die für die Festlegung und Kontrolle von Finanz- und Leistungszielen notwendigen Gesellschaftsinformationen zu beschaffen, auszuwerten und die kommunalen Vertreter in den Gesellschaftsorganen durch entsprechende Beschlussvorschläge zu unterstützen und anzuleiten. Dazu haben die Kommunen ihre Gesellschafterrechte auszuschöpfen.Neben der Vermittlung der entsprechenden kommunalrechtlichen Grundlagen sowie einem Überblick über die Entscheidungskriterien für eine geeignete Rechtsform werden die Grundlagen und Schwerpunkte einer aktiven Beteiligungsverwaltung angesprochen. Darüber hinaus werden praktische Tipps für die tägliche Arbeit im Beteiligungsmanagement gegeben.
- Wirtschaftliche Tätigkeit und deren kommunalrechtliche Beschränkungen
- Mögliche Rechtsformen einer Ausgliederung und deren Besonderheiten
- Aufgaben der einzelnen Organe in privaten Rechtsformen (Gesellschafterversammlung, Geschäftsführung, Aufsichtsrat)
- Entscheidungskompetenzen des Gemeinderats/Kreistags
- Organisation, Aufgaben und Instrumente des Beteiligungsmanagements, insb. Prüfung bzw. Durchsicht von Jahresabschlüssen, Sitzungsunterlagen/Beschlussvorlagen sowie Wirtschaftsplänen
- Beteiligungsbericht
- Betätigungsprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt
- Aktuelles in Bezug auf den Erweiterten Beteiligungsbericht und die CSRD-Berihterstattung
Zielgruppe
Bürgermeister/-innen, Gemeinderät/-innen, Führungskräfte, Mitarbeitende von Kämmereien, Beteiligungsverwaltungen und Rechnungsprüfungsämter.Im Seminar wird baden-württembergisches Landesrecht behandelt. Die Unterschiede zu anderen Bundesländern sind jedoch unerheblich. Teilnehmende aus anderen Bundesländern sind also willkommen, auf etwaige rechtliche Spezifika anderer Bundesländer wird allerdings nicht gesondert eingegangen.
Ziele
Ziel des Seminars ist die Behandlung des kommunalrechtlichen Unternehmensrechts und der maßgebenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften sowie die Ausgestaltung der wichtigsten Steuerungsinstrumente.Hinweise
Am 18.09.2025 findet das Vertiefungs-Seminar "Beteiligungsmanagement – Vertiefung mit Praxisfälle" statt, Produktnummer 2025-57520S.
Der Veranstalter des Seminars / Anbieter des Inhalts ist die Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V.
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