
Liegenschaften, öffentliche Einrichtungen
Baubetriebshof
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In diesem Kontext haben Budgetierung, Kosten-Leistungs-Rechnung sowie das Rapportieren von typischen Friedhofsarbeiten bereits in vielen Städ-ten und Gemeinden Einzug gehalten. Auf diese Weise wird die Leistung der Friedhofmitarbeiter/-innen transparent und es wird deutlich, wie wertvoll die Arbeit der Mitarbeiter/-innen auf den Friedhöfen eigentlich ist. Trotzdem sind die Mitarbeiter/-innen der Friedhöfe auch anders zu betrachten als normale gewerbliche Mitarbeiter/-innen in den Kommunen: Der ständige Umgang mit trauernden Mitmenschen, mit schweren Schicksalen oder furchtbaren Unfällen erfordert von diesen Mitarbeiter/-innen – zusätzlich und ständig – eine feinfühlige Sensibilität und Seriosität.
Der „Spagat“ zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und seriösen,anteilnehmenden Friedhofmitarbeiter/-innen, die ihren eigentlichen Arbeiten oft nur im „Verborgenen“ nachgehen, wird zum Balanceakt zwischen Pfarrer, Dienstherrn, Trauernden und letztlich seiner eigenen körperlichen und seelischen Belastbarkeit.
Dieses Tagesseminar soll den Beschäftigten deutlich machen, aus welchen unterschiedlichen Blickwinkeln sie betrachtet werden und welchen „Part“ sie in diesem sensiblen Arbeitsfeld zu erfüllen haben. Ferner soll das Seminar Chancen und Möglichkeiten für Optimierungspotenziale aufzeigen und Anregungen zur Umsetzung geben.
Das Thema gliedert sich in vier Seminarteile. Die Seminarteile geben den Mitarbeiter/-innen und den Vorarbeiter/-innen kleine Hilfestellungen und zeigen die Zusammenhänge zwischen Erwartung, Auftritt, Auftrag, Erledigung,Service und Abrechnung auf. Es soll aber auch deutlich gemacht werden,welche Erwartungen in der Zukunft an diesen sensiblen Arbeitsbereich gestellt werden.
— Die verschiedenen Blickwinkel
NEU: Der Baubetriebshof - Aufgaben und Pflichten kommunaler und kirchlicher Friedhofmitarbeiter/-innen
Dozent
Hans-Jürgen Schiffner
Leiter der Städtischen Betriebe, HeidenheimInhalte
Seit vielen Jahren werden die Friedhöfe der Städte und Gemeinden als so genannte „Kostenrechnende Einrichtungen“ geführt. Das oberste Ziel ist hierbei, eine größtmögliche Kostendeckung auf den Friedhöfen zu erzielen. Das heißt, die Kosten eines „Friedhofbetriebes“ durch die Einnahmen von Bestattungsgebühren, Grabkosten, etc. wieder auszugleichen.In diesem Kontext haben Budgetierung, Kosten-Leistungs-Rechnung sowie das Rapportieren von typischen Friedhofsarbeiten bereits in vielen Städ-ten und Gemeinden Einzug gehalten. Auf diese Weise wird die Leistung der Friedhofmitarbeiter/-innen transparent und es wird deutlich, wie wertvoll die Arbeit der Mitarbeiter/-innen auf den Friedhöfen eigentlich ist. Trotzdem sind die Mitarbeiter/-innen der Friedhöfe auch anders zu betrachten als normale gewerbliche Mitarbeiter/-innen in den Kommunen: Der ständige Umgang mit trauernden Mitmenschen, mit schweren Schicksalen oder furchtbaren Unfällen erfordert von diesen Mitarbeiter/-innen – zusätzlich und ständig – eine feinfühlige Sensibilität und Seriosität.
Der „Spagat“ zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und seriösen,anteilnehmenden Friedhofmitarbeiter/-innen, die ihren eigentlichen Arbeiten oft nur im „Verborgenen“ nachgehen, wird zum Balanceakt zwischen Pfarrer, Dienstherrn, Trauernden und letztlich seiner eigenen körperlichen und seelischen Belastbarkeit.
Dieses Tagesseminar soll den Beschäftigten deutlich machen, aus welchen unterschiedlichen Blickwinkeln sie betrachtet werden und welchen „Part“ sie in diesem sensiblen Arbeitsfeld zu erfüllen haben. Ferner soll das Seminar Chancen und Möglichkeiten für Optimierungspotenziale aufzeigen und Anregungen zur Umsetzung geben.
Das Thema gliedert sich in vier Seminarteile. Die Seminarteile geben den Mitarbeiter/-innen und den Vorarbeiter/-innen kleine Hilfestellungen und zeigen die Zusammenhänge zwischen Erwartung, Auftritt, Auftrag, Erledigung,Service und Abrechnung auf. Es soll aber auch deutlich gemacht werden,welche Erwartungen in der Zukunft an diesen sensiblen Arbeitsbereich gestellt werden.
— Die verschiedenen Blickwinkel
- Aufgaben des Dienstherren, einschließlich der Verkehrssicherungspflicht
- Aufgaben der Vorarbeiter/innen/Aufgaben der Mitarbeiter/-innen
- Erwartung des Pfarrers/Erwartung der Trauernden
- Erwartungen der Besucher und Gäste
- Wirtschaftliches Arbeiten und Handeln
- Wie geht der/die Mitarbeiter/-in selbst mit diesem sensiblen „Geschäft“ um?
- Wie treten sie auf und wie wirken sie?
- Arbeitsvorbereitung und Zeitmanagement
- Was darf von ihnen gesehen werden?
- Zusammenarbeit mit den Hinterbliebenen, dem Pfarrer, mit Besuchern sowie anderen Mitarbeiter/-innen und den/der Vorarbeitern/-innen (Auftragsfeedback)
- Der Friedhof als Park im Auge der Bevölkerung
- Was heißt eigentlich Budgetierung oder kostenrechnende Einrichtung?
- Wer zahlt das alles? Was darf eine Leistung kosten?
- Wie ergeben sich Verrechnungssätze?
- Was sind Produktpreise und warum sind diese in der Zukunft so wichtig?
- Inhalte eines Auftragskataloges/Standartleistungen
- Arbeiten mit Vorkalkulationen
Zielgruppe
Friedhofmitarbeiter/-innen sowie Friedhofgärtner/-innen aus Kirchen und Kommunen und den Vorarbeiter/-innen dieser Arbeitsgruppen, die gemeinsam für die Sauberkeit, Ordnung und Arbeitserledigung auf den Friedhöfen Verantwortung tragen.
Der Veranstalter des Seminars / Anbieter des Inhalts ist die Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V.
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