Die Bewertung von Erbbaurechten und Erbbaugrundstücken weist gegenüber üblichen Bewertungsfällen einige Besonderheiten auf. Unterschiedliche Interessen von Erbbaurechtsgeber und Erbbaurechtsnehmer, langfristige Vertragsgestaltungen sowie Faktoren wie Erbbauzins, Restlaufzeit und Heimfall wirken sich auf die jeweilige Bewertung aus.
Das Seminar vermittelt zunächst die Grundlagen und zentralen Fachbegriffe des Erbbaurechts und grenzt die Besonderheiten gegenüber üblichen Bewertungsfällen ab. Dabei werden sowohl die Perspektive des Erbbaurechtsgebers als auch die des Erbbaurechtsnehmers betrachtet. Ausgehend von einem möglichst eindeutigen Bewertungsfall werden die Vorgehensweise bei der Bewertung von Erbbaurecht und Erbbaugrundstück erläutert und anschließend weitere Details und Sonderfälle behandelt. Praxisfälle unterstützen dabei, die vorgestellten Wertermittlungsverfahren nachzuvollziehen und auf unterschiedliche Konstellationen zu übertragen.
Das Seminar richtet sich an Immobiliensachverständige, Gutachter*innen und Immobilienbewerter*innen, die Erbbaurechte und Erbbaugrundstücke bewerten oder ihre Kenntnisse zu deren Wertermittlung vertiefen möchten. Angesprochen sind insbesondere Fachleute, die unterschiedliche Fallkonstellationen sicherer einordnen und die Besonderheiten gegenüber üblichen Bewertungsfällen nachvollziehen möchten.
VWA Freiburg
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