Nachträge gehören bei Bauvorhaben häufig zur Praxis. Werden Leistungen geändert oder zusätzlich erforderlich, stellt sich die Frage, ob daraus ein Vergütungsanspruch entsteht und wie eine entsprechende Nachtragsforderung zu ermitteln und nachzuweisen ist.
Das Seminar vermittelt vertiefte Kenntnisse zu den Anspruchsgrundlagen und zur Prüfung von Nachträgen im VOB-Vertrag. Behandelt werden insbesondere geänderte und zusätzliche Leistungen nach § 2 Abs. 5 und 6 VOB/B, die Abgrenzung zwischen vertraglich geschuldeter und tatsächlich ausgeführter Leistung sowie die Kalkulation von Nachtragspreisen. Darüber hinaus werden die auch im VOB-Vertrag zu beachtenden Bestimmungen des BGB-Bauvertragsrechts und deren Auswirkungen erläutert. Zahlreiche Beispiele aus Praxis und Rechtsprechung zeigen, wie Nachtragsforderungen beurteilt und unterschiedliche Auffassungen in der Praxis eingeordnet werden können.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende öffentlicher Bauverwaltungen und Bauämter sowie an Architektinnen und Ingenieurinnen, die mit der Prüfung oder Beurteilung von Nachtragsforderungen bei VOB-Verträgen befasst sind und ihre Kenntnisse zu Anspruchsgrundlagen, Nachweisführung und Berechnung vertiefen möchten.
VWA Freiburg
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