Künstliche Intelligenz ist in der Vergabepraxis angekommen. Sie kann Vergabestellen etwa bei Markterkundung, Erstellung und Prüfung von Unterlagen, Bieterkommunikation und Dokumentation unterstützen. Gleichzeitig stellen sich neue rechtliche und praktische Fragen: Welche Aufgaben können KI-Systeme sinnvoll übernehmen? Wo bleiben Prüfung und Entscheidung zwingend beim Menschen? Wie ist mit KI-generierten Inhalten von Unternehmen umzugehen? Und was ist zu beachten, wenn öffentliche Auftraggeber selbst KI-Lösungen beschaffen?
Das kompakte Praxisseminar zeigt anhand typischer Situationen aus dem Vergabeverfahren, wo KI sinnvoll eingesetzt werden kann, welche rechtlichen Grenzen bestehen und wie ihr Einsatz nachvollziehbar und verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Berücksichtigt werden die für 2027 relevanten Entwicklungen insbesondere im Vergaberecht, im europäischen KI-Recht, im Datenschutz und beim Schutz vertraulicher Informationen.
Die Teilnehmenden können typische Einsatzmöglichkeiten von KI in Vergabeverfahren einordnen, die Grenze zwischen zulässiger Unterstützung und vergaberechtlicher Entscheidung erkennen und zentrale Anforderungen an Kontrolle, Dokumentation sowie den Umgang mit KI-generierten Inhalten in die Vergabepraxis übertragen.
Beschäftigte von Vergabe- und Beschaffungsstellen, Fachämtern und sonstigen öffentlichen Stellen, die Vergabeverfahren vorbereiten, durchführen oder begleiten. Besondere technische Vorkenntnisse im Bereich Künstliche Intelligenz sind nicht erforderlich.
Der Veranstalter des Seminars / Anbieter des Inhalts ist die Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V. Impressum & Datenschutzhinweise

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