Die kommunale Anlagenbuchhaltung bildet das Anlagevermögen einer Kommune ab und ist damit ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Rechnungswesens. In der Praxis stellen sich dabei unterschiedliche Fragen: Was ist als Anlagevermögen zu erfassen und was als Aufwand zu behandeln? Wie werden Anschaffungs- und Herstellungskosten ermittelt und Vermögensgegenstände sachgerecht bewertet?
Das Seminar vermittelt praxisbezogen die wesentlichen Grundlagen der kommunalen Anlagenbuchhaltung sowie die Erfassungs-, Bewertungs- und Fortschreibungsregeln nach HGB und NKHR. Anhand verschiedener Praxisbeispiele werden Bewertungsfragen behandelt und die Abgrenzung von Anlagevermögen und Aufwand erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Vorgängen der unterjährigen Anlagenbuchhaltung, darunter Anlagenzugänge und -abgänge, Umbuchungen von Anlagen im Bau sowie geringwertige Wirtschaftsgüter. Darüber hinaus werden die wesentlichen Tätigkeiten im Rahmen des Jahresabschlusses behandelt. Dazu gehören insbesondere Abschreibungen, die Auflösung von Sonderposten sowie die Anlagen zum Jahresabschluss.
So erhalten Sie eine fundierte Grundlage für die praktische Arbeit in der kommunalen Anlagenbuchhaltung.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende kommunaler Kämmereien und Finanzverwaltungen, insbesondere aus den Bereichen Anlagenbuchhaltung und Rechnungswesen, die mit der Erfassung, Bewertung und Fortschreibung des kommunalen Anlagevermögens befasst sind. Angesprochen sind insbesondere Neu- und Quereinsteiger*innen sowie Beschäftigte, die ihre Grundlagenkenntnisse in der kommunalen Anlagenbuchhaltung auffrischen oder systematisieren möchten.
VWA Freiburg
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