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LIVE-WEBINAR: Die Bundesförderung effiziente Gebäude BEG und Klimafreundlicher Neubau KFN – Was Planer/-innen und Kommunen beachten müssen
Bauen und Planen

LIVE-WEBINAR: Die Bundesförderung effiziente Gebäude BEG und Klimafreundlicher Neubau KFN – Was Planer/-innen und Kommunen beachten müssen

Produktnummer
2026-2179SD
Online
NEU
Termin
30.04.2026
09:30 Uhr bis 12:45 Uhr
Ort
VWA digital
Digital
Gebühren
212,00 EUR
Dozent
Dipl.-Physiker
Klaus
Lambrecht
ECONSULT Lambrecht Jungmann Partner, Rottenburg und Stuttgart

Bei der Förderung für Gebäude – sowohl beim Neubau wie bei der Sanierung – und für erneuerbare Energien wurden umfangreiche Änderungen eingeführt und Schwerpunkte neu gesetzt. Die Neubauförderung KFN wurde weiterentwickelt, Fördervoraussetzung ist die Lebenszyklusanalyse LCA oder das Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude QNG. Für die Förderung von Einzelmaßnahmen BEG EM wurden die Nachweiswege vereinfacht. Die technischen Anforderungen an die geförderten Anlagen sind angepasst worden. Die Förderquote bei Maßnahmen in der Gebäudehülle und Anlagentechnik erhöht sich um 5%, wenn vorab ein Sanierungsfahrplan iSFP erstellt und umgesetzt wird. Die Förderung von Komplettsanierungen zum Effizienzhaus ist auf hohem Niveau, Förderquoten von 50% sind möglich. Der Bund hat eine neue BEG-Zentralseite geschalten: www.energiewechsel.de/beg. Das Förderprogramm wurde mit gut 14 Mrd. EUR jährlich verstetigt.
Weiterhin ist die Baubegleitung bei Nichtwohngebäuden und Wohngebäuden verpflichtend und wird zudem mit 50% (bis zu 20.000 € je Gebäude) gefördert. Die Erstellung von Energiekonzepten bei Nichtwohngebäuden – sowohl im Neubau wie bei der Sanierung – wird mit bis zu 4.000 Euro je Gebäude gefördert, sowohl für Kommunen, gemeinnützige Institutionen und KMUs.
Die Heizungsförderung wurde 2024 für Private auf bis zu 70% erhöht, einschließlich Einkommensbonus sowie Klimageschwindigkeits-Bonus beim Austausch alter Öl-, Gas- oder Elektroheizungen. Die Ausrichtung ist stark auf Wärmepumpen, innovative Heizungstechniken, EE-Hybrid sowie Wärme- und Gebäudenetze fokussiert. Die technischen Anforderungen an die geförderten Anlagen sind verschärft worden. Die Förderquote bei Maßnahmen in der Gebäudehülle und Anlagentechnik erhöht um 5%, wenn vorab ein Sanierungsfahrplan iSFP erstellt und umgesetzt wird.
Im Vortrag von Klaus Lambrecht werden Sie einen umfassenden Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten für Wohn- und Nichtwohngebäude erhalten und erfahren aus der Praxis heraus, was Sie konkret beachten müssen, um Fördergelder sinnvoll zu nutzen.

Inhalte

  • Übersicht über die aktuellen BEG Förderprogramme für Wohn- und Nichtwohngebäude
  • Neuerungen in der Förderung für Gebäude, Anlagentechnik, Erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit
  • Nachweisverfahren und Anforderungen an die aktuellen KfW-Effizienzhaus Standards beim Neubau und Komplettsanierung
  • Was muss bei Erweiterungen oder Ausbauten beachtet werden?
  • Abgrenzung von Wohn- und Nichtwohngebäuden
  • Unter welchen Bedingungen ist eine Kombination unterschiedlicher Förderprogramme möglich?
  • Besonderheiten für kommunale Antragsteller
  • Was ist besser: KfW, BAFA, L-Bank oder doch steuerliche Abschreibung?
  • Die eingeschränkte Wahlfreiheit: Kredit oder Zuschuss – Unterschiede bei Neubau und Sanierung
  • Welche Nachweise müssen erbracht werden?
  • Jung kauft Alt: neue Förderung von Familien mit Sanierungsabsicht
  • Die neuen Anforderungen aus dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG)
  • Das Förderprogramm Klimafreundlicher Neubau KFN und Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment KNN
  • Die Welt der Boni: Welche Voraussetzungen gelten es für den WPB-, EE-, NHund iSFP-Bonus?
  • Die neue Heizungsförderung mit Klimageschwindigkeits-Bonus und Einkommensbonus
  • Baubegleitung und Einbindung von Energie-Effizienz-Expert/-innen
  • Den Sanierungsfahrplan im Rahmen der Förderung optimal einsetzen
  • Geförderte Energieberatung Wohngebäude (www.bafa.de/ebw) und NWG (www.bafa.de/ebn)
  • Verfahrensabläufe, Optionen und Fristen bei BEG EM, BEG WG und BEG NWG
    • Wann ist welcher Antrag zu stellen? Welche Übergangsfristen gibt es?
  • Was ist förderschädlich? Wo liegen die Fallen? Was darf ich nie versprechen?
  • Navigationshilfen und FAQs
  • Fragerunde

Zielgruppe

Architekt/-innen, Fachplaner/-innen, Handwerker/-innen, Bauherren und Verwaltung

Zusatzinformationen

Das Seminar wird zur Zertifizierung bei der Architektenkammer Baden-Württemberg eingereicht. 

Der Veranstalter des Seminars / Anbieter des Inhalts ist die Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V. Impressum & Datenschutzhinweise

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