Die öffentliche Hand ist der größte Immobilieneigentümer der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere bei Städten, Gemeinden und Kommunen befindet sich eine Vielzahl an Grundstücken und Gebäuden mit unterschiedlichen Nutzungen, Gebäudealter und Qualitäten im Eigentum. Durch unzählige erkennbare aktuelle externe und interne Einflüsse auf den Immobilienbestand verändern sich die Anforderungen rapide.
Als externe Parameter können bspw. der demografische Wandel, Klimaziele, EU-weit geltende Regulatorik oder die Fördermittelkulisse genannt werden. Intern muss auf Nutzerverhalten, New-Work oder schlicht operative Betriebskosten einer Immobilie geachtet werden. Diese Einflüsse bieten großen Chancen und können als Katalysator für eine nachhaltige Transformation des Immobilienbestands verstanden werden.
Es können ungeahnte Optimierungspotenziale identifiziert werden, die sich positiv auf Kosten und die Ertragssituation des kommunalen Haushalts auswirken. Weiter besteht die Möglichkeit, dass Kommunen durch zielgerichtete Maßnahmen als Wirtschaftsstandort oder Arbeitgebermarke attraktiver werden. Gleichzeitig ergeben sich auch Risiken, die sich bei einer zu hohen Passivität verschärfen. Bspw. die aufgerufenen Klimaziele der Bundesregierung verpflichten die öffentliche Hand zum Handeln. Eine falsche Priorisierung der kommunalen Haushalte, mangelndes Personal und fehlende Fachkompetenz können dabei die genannten beispielhaften Potenziale schnell relativieren. Sowohl die exemplarisch genannten Chancen als auch Risiken erfordern in jedem Fall eine zügige Reaktion der öffentlichen Hand. Versäumte Investitionen gefährden die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten, soziale Angebote für bspw. Schulen und Kitas oder die Erreichung der Klimaziele. Laut Kommunalpanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vom Mai 2022 werden Investitionen in Höhe von rund 159 Milliarden Euro benötigt. Ein großer Anteil entfällt dabei auf Schulen mit ca. 28,6% und auf Behörden -bzw. Verwaltungsimmobilien mit ca. 12,3%. Preisbereinigt bis 2029 müssten sogar 457 Milliarden Euro investiert werden.
Die öffentliche Hand gerät somit mehr und mehr unter einen Handlungsdruck um seinen Immobilienbestand zu kategorisieren und strategisch zu sanieren.
Es werden klare Empfehlungen und Wege aufgezeigt die Herausforderung des Sanierungsstaus zielgerichtet und strategisch anzugehen.
Öffentliche sowie private Immobilienbestandshalter mit einem „größeren“ Bestands-Portfolio (Annahme >10-15 Immobilien).
Das Seminar wird zur Zertifizierung bei der Architektenkammer Baden-Württemberg eingereicht.
Diese Veranstaltung wird LIVE als WEBINAR durchgeführt. Eine Teilnahme ist nur ONLINE möglich.
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