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Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Veränderungen im sozialen Nahraum haben die Milieus der Kinder unsicherer, instabiler werden lassen. Brüchige Lebensperspektiven und fehlende Orientierungen von Eltern haben oft weitreichende Folgen für ihr erzieherisches Handeln, das sich in Über- und Unterforderung und inkongruentem Erziehungsverhalten äußern kann. Kinder reagieren auf solche Verunsicherungen im sozialen Nahraum aufgrund fehlender Bewältigungsstrategien häufig mit Ohnmacht, Traurigkeit, Aggressivität, Konzentrationsstörungen und insgesamt mit psychosomatischen oder somato-psychischen Symptomen. Sie geben deutliche Hinweise auf ihre Überlastung, zeigen Stressreaktionen, wehren sich mit Rebellion oder Rückzug. Immer häufiger werden pädagogische Fachkräfte mit solchen Phänomenen konfrontiert, werden Erziehungseinrichtungen zu einem Ort der Erholung für Kinder und zu einer „Gegenwelt“. Es ist deshalb wichtig, dass pädagogische Fachkräfte als Bezugspersonen ihre Aufgaben, aber auch ihre Grenzen kennen und dadurch verlässliche Orientierungen zur Verfügung stellen können. Das bedeutet im Einzelfall konzentrierte Unterstützungsarbeit zu leisten, mit Fachdiensten zusammenzuarbeiten und nicht zuletzt für sich selbst gut zu sorgen.

  • Darstellung psychischer Auffälligkeiten im Kindesalter
  • Theorien zur Entstehung
  • Entwicklung pädagogischer Unterstützungsleistungen
  • Fallbezogene, exemplarische Verdeutlichung
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