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Umgang mit gewaltbereiten Personen
Sozial- und Methodenkompetenz

Umgang mit gewaltbereiten Personen

Produktnummer
2026-41386F
Online
Termin
05.10.2026
09:15–12:30 Uhr
Ort
Online
Gebühren
190,00 EUR
Dozierende
Janine Gnoerrlich

Herausfordernde oder gar aggressive Verhaltensweisen von Klientinnen und Klienten gehören in vielen sozialen, pädagogischen und medizinischen Arbeitsfeldern zunehmend zum Alltag. Für Fachkräfte bedeutet das, in emotional belastenden Situationen professionell zu bleiben und zugleich die eigene Sicherheit und Haltung zu wahren.

In diesem Seminar entwickeln Sie ein tieferes Verständnis für die Ursachen von Konflikten, Widerstand und Eskalation und lernen, wie Sie mit klarer Kommunikation und innerer Stabilität deeskalierend wirken können. Sie erhalten praxisnahe Werkzeuge, um Grenzen zu setzen, schwierige Gespräche zu führen und die Beziehung zu Klient*innen auch in angespannten Momenten respektvoll zu gestalten.

So gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten und stärken Ihre professionelle Präsenz – sprachlich, emotional und körperlich.

Inhalte

  • Wie Konflikte entstehen – Wahrnehmung und Interpretation:
    Einführung in die Dynamik von Konflikten und Missverständnissen, die durch unterschiedliche Wahrnehmungen und Wirklichkeitskonstruktionen entstehen können.
  • Warum Klient*innen (scheinbar) immer herausfordernder werden:
    Gesellschaftliche Entwicklungen, veränderte Lebenswelten und Rahmenbedingungen in der sozialen Arbeit.
  • Unlust, Widerstand und Verweigerung verstehen:
    Hintergründe und psychologische Mechanismen – wie man sinnvoll damit umgeht, ohne in Machtkämpfe zu geraten.
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg:
    Ein lösungsorientierter Ansatz zur deeskalierenden Kommunikation, der hilft, Bedürfnisse zu erkennen und respektvoll auszudrücken.
  • Lebenslage und Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch:
    Verstehen von Verhalten aus dem sozialen Kontext heraus – ein Perspektivwechsel, der neue Handlungsspielräume eröffnet.
  • Das Technologiedefizit nach Niklas Luhmann:
    Warum soziale Arbeit keine „sichere Wirkung“ garantieren kann – und was das für den Umgang mit schwierigen Situationen bedeutet.
  • Die SWOT-Analyse als professionelles Reflexionsinstrument:
    Eigene Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken im Arbeitskontext erkennen und nutzen.
  • Grenzen setzen – sprachlich und körperlich:
    Wie man klare, aber respektvolle Grenzen formuliert, nonverbale Signale bewusst einsetzt und körperliche Präsenz wirkungsvoll nutzt.
  • Gespräche mit Eskalationspotential führen:
    Was es zu beachten gilt, wenn Emotionen hochkochen – von der Gesprächsvorbereitung über die Gesprächsführung bis zum Selbstschutz.
  • Tipps und Tricks aus der Praxis:
    Kleine Interventionen mit großer Wirkung – praxiserprobte Strategien für den professionellen Alltag.

Veranstalter

VWA Freiburg

Der Veranstalter des Seminars / Anbieter des Inhalts ist die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie für den Regierungsbezirk Freiburg e.V. Impressum & Datenschutzhinweise

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